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WIEDERGABEKETTE

55 Ohm und 300 Ohm mit exakt gleicher Spannungsanforderung: K240 Studio gegen HD 660S2

Beide sind mit 104 dB/V angegeben, beide brauchen also 1,995 V für eine 110-dB-Spitze — ein 69-Dollar-Halboffener und ein 480-Dollar-Flaggschiff mit fünffach verschiedener Impedanz. Verschieden ist der Strom: 36,28 mA gegen 6,65 mA.

Geräte dieses Setups:ifi-zen-dac-3

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Gleiche Spannung, gleiches Urteil, andere Rechnung beim Strom. K240 Studio: 114,2 dB, 4,2 dB Reserve. HD 660S2: 114,3 dB, 4,3 dB Reserve.

AKG gibt für den 55-Ohm-K240-Studio 104 dB SPL/V an, Sennheiser für den 300-Ohm-HD-660S2 104 dB bei 1 Vrms. Beide sind bereits pro Volt angegeben, es ist also nichts umzurechnen, und die Anforderung ist identisch: V = 10^((110 − 104)/20) = 1,995 V. iFi veröffentlicht für den ZEN DAC 3 ebenfalls keine Spannung, nur Leistung — >18 mW an 600 Ohm unsymmetrisch —, daraus V = √(0,018 × 600) = 3,29 V. Das reicht für beide mit Reserve.

Wo der Impedanzunterschied von fünf zu eins tatsächlich auftaucht. Bei denselben 1,995 V zieht der K240 36,28 mA und 72,38 mW, der HD 660S2 6,65 mA und 13,27 mW. Der günstige Halboffene verlangt von der Quelle die fünfeinhalbfache Leistung des Flaggschiffs, und jede Faustregel vom «schwer zu treibenden Hochohmer» steht bei diesem Paar auf dem Kopf. Wichtig wird das dort, wo der Quelle der Strom vor der Spannung ausgeht — Dongles und Telefonausgänge —, nie bei einem netzgespeisten Desktop-DAC.

Die Perle: die 0,1 dB Unterschied sind der Ausgangswiderstand, und nur deshalb weichen die Ergebnisse überhaupt voneinander ab. iFi nennt für die Kopfhörersektion ≤1 Ohm. Dieses 1 Ohm bildet einen Teiler: Der 55-Ohm-K240 behält 3,231 V von 3,29 V (Verlust 0,16 dB), der 300-Ohm-HD-660S2 behält 3,279 V (0,03 dB). Der niederohmige Hörer wird also minimal stärker bestraft — genau umgekehrt zur Volksregel, und das ist der ganze sichtbare Unterschied zwischen 4,2 und 4,3 dB.

Dämpfung: prüfbar und in Ordnung. 55 Ohm gegen 1 Ohm ergibt 55, 300 Ohm gegen 1 Ohm ergibt 300 — beides weit über den geforderten 8. Zu beachten: iFis Angabe lautet «≤1 Ohm», also eine Obergrenze und keine Messung; wir übernehmen die Grenze, und der Schluss gilt an ihrem schlechtesten Ende. Und: den Namen K240 tragen drei elektrisch unverwandte Hörer — der heutige 55-Ohm-Studio, der 600-Ohm-Monitor und der alte Sextett. Diese Seite handelt nur vom 55-Ohm-Modell.