DT 770 Pro 80 Ohm am iFi hip-dac 3: die Faustregel stimmt, und hier ist der Grund
3,2 V bringen die 80-Ohm-Version auf 117,1 dB, +7,1 dB Reserve. Am selben Gerät liegt die 32-Ohm bei +11,1 und die 250-Ohm bei +2,1. „Nimm die 80er“ erweist sich als Arithmetik statt Folklore — aber iFi nennt zwei Spannungen und keine Ausgangsimpedanz.
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Aufnahme-Konfiguration
BESTANDEN: ausgewogene Signalkette
Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.
Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
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-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
„Nimm die 80 Ohm, die läuft überall“ ist der meistwiederholte Satz über diesen Kopfhörer. An diesem Gerät stimmt er zufällig, und der Grund ist Arithmetik.
iFi gibt 3,2 V an 600 Ohm für den unsymmetrischen Ausgang des hip-dac 3 an. Der DT 770 Pro 80 Ohm hat 96 dB/mW bei 80 Ohm, also 106,97 dB/V; eine Spitze von 110 dB verlangt 1,418 V, und die Kette erreicht 117,1 dB SPL: +7,1 dB. Die 32-Ohm-Version liegt am selben Gerät bei +11,1 dB, die 250-Ohm bei +2,1 dB. Alle drei spielen; nur die 80-Ohm sitzt in der Mitte, wo es echte Reserve gibt und zugleich nicht die niedrige Impedanz, die eine unbekannte Ausgangsstufe riskant macht.
Die Perle: Eine Angabe zum maximalen Ausgang hängt immer an einer Last, und iFi veröffentlicht zwei davon. Dieselbe Seite nennt 280 mW an 32 Ohm, also √(0,28 × 32) = 2,99 V. Der ehrliche Bereich für eine 80-Ohm-Last liegt somit zwischen 2,99 V und 3,2 V, je nachdem, ob der Verstärker dort spannungs- oder strombegrenzt ist — iFi sagt es nicht. Mit den konservativen 2,99 V ergeben sich 116,5 dB, +6,5 dB. Das Urteil ändert sich nicht; so sieht ein robustes Ergebnis aus: beide Zahlen nennen und zeigen, dass die Schlussfolgerung auch die schlechtere überlebt.
Was sich nicht prüfen lässt. Unser Datensatz zum hip-dac 3 führt keine Ausgangsimpedanz — iFi veröffentlicht auf jener Seite Leistung und Spannung, aber nicht die Zahl, die die 1/8-Regel braucht. Für einen 80-Ohm-Hörer will die Regel unter 10 Ohm. Das ist vergleichsweise entspannt, und die 80-Ohm-Version ist einer mittelmäßigen Ausgangsstufe weit weniger ausgeliefert als die 32-Ohm-Version, aber entspannt ist nicht geprüft, und beide Pegel oben sind ohne Teilerverlust gerechnet.
Auf iPad-Seite gibt es nichts zu befürchten und eines zu planen. Der hip-dac 3 läuft an eigenem Akku und zieht nichts aus dem 7,5-W-Port des iPad Air — der Port führt Daten. Praktisch heißt das zwei Kabel in der Tasche: ein USB-C-Datenkabel zum iPad und ein separates Ladekabel für den hip-dac. Der 3,5-mm-Stecker des DT 770 geht direkt in die unsymmetrische Buchse; der 4,4-mm-Port bräuchte ein anderes Kabel, und der DT 770 hat kein abnehmbares.