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WIEDERGABEKETTE

DT 770 Pro 80 Ohm am iFi hip-dac 3: die Faustregel stimmt, und hier ist der Grund

3,2 V bringen die 80-Ohm-Version auf 117,1 dB, +7,1 dB Reserve. Am selben Gerät liegt die 32-Ohm bei +11,1 und die 250-Ohm bei +2,1. „Nimm die 80er“ erweist sich als Arithmetik statt Folklore — aber iFi nennt zwei Spannungen und keine Ausgangsimpedanz.

Geräte dieses Setups:ifi-hip-dac-3apple-ipad-air-11-m3

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

„Nimm die 80 Ohm, die läuft überall“ ist der meistwiederholte Satz über diesen Kopfhörer. An diesem Gerät stimmt er zufällig, und der Grund ist Arithmetik.

iFi gibt 3,2 V an 600 Ohm für den unsymmetrischen Ausgang des hip-dac 3 an. Der DT 770 Pro 80 Ohm hat 96 dB/mW bei 80 Ohm, also 106,97 dB/V; eine Spitze von 110 dB verlangt 1,418 V, und die Kette erreicht 117,1 dB SPL: +7,1 dB. Die 32-Ohm-Version liegt am selben Gerät bei +11,1 dB, die 250-Ohm bei +2,1 dB. Alle drei spielen; nur die 80-Ohm sitzt in der Mitte, wo es echte Reserve gibt und zugleich nicht die niedrige Impedanz, die eine unbekannte Ausgangsstufe riskant macht.

Die Perle: Eine Angabe zum maximalen Ausgang hängt immer an einer Last, und iFi veröffentlicht zwei davon. Dieselbe Seite nennt 280 mW an 32 Ohm, also √(0,28 × 32) = 2,99 V. Der ehrliche Bereich für eine 80-Ohm-Last liegt somit zwischen 2,99 V und 3,2 V, je nachdem, ob der Verstärker dort spannungs- oder strombegrenzt ist — iFi sagt es nicht. Mit den konservativen 2,99 V ergeben sich 116,5 dB, +6,5 dB. Das Urteil ändert sich nicht; so sieht ein robustes Ergebnis aus: beide Zahlen nennen und zeigen, dass die Schlussfolgerung auch die schlechtere überlebt.

Was sich nicht prüfen lässt. Unser Datensatz zum hip-dac 3 führt keine Ausgangsimpedanz — iFi veröffentlicht auf jener Seite Leistung und Spannung, aber nicht die Zahl, die die 1/8-Regel braucht. Für einen 80-Ohm-Hörer will die Regel unter 10 Ohm. Das ist vergleichsweise entspannt, und die 80-Ohm-Version ist einer mittelmäßigen Ausgangsstufe weit weniger ausgeliefert als die 32-Ohm-Version, aber entspannt ist nicht geprüft, und beide Pegel oben sind ohne Teilerverlust gerechnet.

Auf iPad-Seite gibt es nichts zu befürchten und eines zu planen. Der hip-dac 3 läuft an eigenem Akku und zieht nichts aus dem 7,5-W-Port des iPad Air — der Port führt Daten. Praktisch heißt das zwei Kabel in der Tasche: ein USB-C-Datenkabel zum iPad und ein separates Ladekabel für den hip-dac. Der 3,5-mm-Stecker des DT 770 geht direkt in die unsymmetrische Buchse; der 4,4-mm-Port bräuchte ein anderes Kabel, und der DT 770 hat kein abnehmbares.