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WIEDERGABEKETTE

Grado SR80 am Chord Mojo 2: was 650 Dollar wirklich kaufen, wenn 2,1 V schon reichten

Der SR80 braucht 0,776 V. Mojo 2 nennt 5,2 V an 300 Ohm und 4,24 V an 30 Ohm — 126,5 oder 124,7 dB, je nach geltendem Punkt. Keine der Zahlen ist der Kaufgrund: Die Ausgangsimpedanz von 0,06 Ohm ergibt ein Dämpfungsverhältnis von 633, wo die Regel 8 verlangt.

Geräte dieses Setups:chord-mojo-2apple-iphone-16-pro

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Ein offener Kopfhörer für 175 Dollar, der 15,85 mW braucht, an einem portablen DAC für 650 Dollar. Die Pegelfrage war schon zweihundert Dollar früher erledigt; die interessante Zahl liegt woanders.

Der SR80 hat 38 Ohm bei klar beschrifteten 98 dB/mW — 112,20 dB/V — und braucht 0,776 V für eine Spitze von 110 dB. Chord nennt für den Mojo 2 5,2 V RMS an 300 Ohm, was den SR80 auf 126,5 dB SPL bringt, +16,5 dB. Das ist mehr Reserve, als irgendeine Hörsituation nutzen kann, und ein schlichter Dongle der DragonFly-Klasse mit 2,1 V lieferte bereits +8,6 dB.

Die Perle: Chord veröffentlicht zwei Betriebspunkte, und zusammen zeigen sie, dass „maximaler Ausgang“ keine einzelne Zahl ist. In der Spezifikationszeile stehen 600 mW an 30 Ohm (4,2 V RMS) und 90 mW an 300 Ohm (5,2 V RMS). Die höhere Spannung erscheint an der höheren Impedanz — was verkehrt aussieht, bis man sieht, was jeweils begrenzt: An 30 Ohm geht dem Verstärker der Strom aus, an 300 Ohm die Spannung. Für eine 38-Ohm-Last ist der 30-Ohm-Wert der maßgebliche, die ehrliche Lesart lautet also 4,24 V und 124,7 dB, +14,7 dB. Jede einzeilige „max output“-Angabe auf einer beliebigen anderen Produktseite verschweigt, welche der beiden Ihnen verkauft wird.

Was das Geld kauft, in einer Zahl: 0,06 Ohm. Gegen die 38 Ohm des SR80 ist das ein Dämpfungsverhältnis von 633, wo die 1/8-Regel 8 verlangt — Faktor 79 Reserve. Es lohnt sich, das neben die veröffentlichten <50 Ohm des Audient EVO 8 zu stellen, wo derselbe Kopfhörer bei einem Verhältnis von 0,8 landet und der Teiler mehrere Dezibel frisst. Die Ausgangsimpedanz trennt diese beiden Geräte; die Volt nicht.

Der Rest der Kette. Das iPhone 16 Pro verbindet über USB-C, und der Mojo 2 läuft am eigenen Akku: Der 4,5-W-Port des Telefons führt nur Daten, der Pegel oben hängt nicht vom Gerät ab. Der 3,5-mm-Stecker des SR80 geht direkt hinein. Ein Vorbehalt auf Kopfhörerseite: Grados Shop-Seite führt dieses Modell als SR80 mit 20 Hz–20 kHz, was nicht zum SR80x-Datenblatt passt — die Zahlen hier stammen von der zitierten Seite, prüfen Sie also Ihre eigene Schachtel.