Aston Origin an Audient EVO 4 und iPad mini: ein höherer Clip-Punkt kostet Verstärkung, er spart sie nicht
Dasselbe Aston Origin braucht 30 dB an einem Volt 176 und 37 dB an einem EVO 4. Die sieben Dezibel Unterschied liegen weder am Mikrofon noch am Vorverstärker, sondern daran, wo der jeweilige Wandler klippt — eine Zahl, die kaum jemand liest.
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Aufnahme-Konfiguration
BESTANDEN: ausgewogene Signalkette
Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.
Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
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-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Kurze Antwort: 37 dB von den 58 dB des EVO 4 — und der Grund, warum es 37 und nicht 30 sind, hat nichts mit dem Mikrofon zu tun.
Die Zahlen. Aston gibt die Empfindlichkeit des Origin mit 23,7 mV/Pa an, umgerechnet −32,5 dBV/Pa. Bei 85 dB SPL liegen damit −39,3 dBu auf dem Kabel. Der EVO 4 klippt bei +16 dBu, also liegt −18 dBFS bei −2 dBu und der Vorverstärker muss 37 dB von 58 dB liefern. Das Interface zieht 2,5 W vom 7,5-W-Port des iPad mini.
Dasselbe Mikrofon an vier Interfaces. Volt 176, Clip bei +9 dBu: 30 dB. AudioBox GO bei +10 dBu: 31 dB. iD4 MkII bei +12 dBu: 33 dB. EVO 4 bei +16 dBu: 37 dB. Weder Mikrofon noch Raum haben sich geändert. Jedes Dezibel zusätzlicher Aussteuerungsreserve ist ein Dezibel, das der Vorverstärker für denselben digitalen Pegel beisteuern muss. Deshalb lässt sich eine „mehr Gain“-Zahl zwischen Interfaces nicht vergleichen, ohne den maximalen Eingangspegel daneben zu lesen: 58 dB an einem +16-dBu-Wandler und 55 dB an einem +9-dBu-Wandler lassen fast dieselbe nutzbare Reserve.
Und das spricht nicht gegen Headroom. Die +16-dBu-Decke des EVO 4 ist der Grund, warum er einen geschrienen Gesang oder eine Snare ohne Pad übersteht. Bezahlt wird das mit Vorverstärkung, und 58 dB reichen dafür.
Die Perle. Aston veröffentlicht Empfindlichkeit, Eigenrauschen, Grenzschalldruck, Richtcharakteristik und Speisungsbedarf — und keine Ausgangsimpedanz. Diese eine Lücke bedeutet: Über das Verhalten des Origin an ungewöhnlicher Last lässt sich nichts Redliches sagen — Übertragereingang, lastschaltender Booster, lange Leitung in einen niederohmigen Vorverstärker. Sennheiser und sE Electronics drucken eine Mindestlast; Aston druckt weder Last noch Quelle. Wenn im Forum steht, das Origin „möge“ eine bestimmte Vorverstärkerimpedanz, steht unter dieser Behauptung keine veröffentlichte Zahl.
Zu tun: ein XLR-Kabel, +48 V an, Gain um 37 dB. Aston nennt 48 V, keinen Bereich; ist das iPad mini Ihre einzige Stromquelle, behalten Sie das im Auge — der EVO 4 hat hier Luft, aber ein speisungshungriges Kondensatormikrofon an einer busgespeisten Karte ist der klassische Ort, an dem eine Session leise scheitert.