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WIEDERGABEKETTE

DT 770 Pro 32, 80 oder 250 Ohm am Focusrite Vocaster Two: hier entscheidet die Version

1,64 V vom Vocaster Two lassen der 32-Ohm-Version 5,2 dB Reserve, der 80-Ohm-Version 1,3 dB, und der 250-Ohm-Version fehlen 3,7 dB zum Ziel von 110 dB Spitze. Gleicher Treiber, gleiche 25,12 mW, drei Antworten.

Geräte dieses Setups:focusrite-vocaster-two

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

An diesem Interface sind die drei DT-770-Versionen keine Varianten eines Kaufs. Es sind drei Urteile: +5,2 dB, +1,3 dB und −3,7 dB.

beyerdynamic gibt für alle drei 96 dB/mW an. Umgerechnet mit S_V = S_mW + 10·lg(1000/Z) sind das 110,95, 106,97 und 102,02 dB/V. Eine Spitze von 110 dB — 85 dB Hörpegel plus 25 dB Crest — verlangt somit 0,897 V, 1,418 V und 2,506 V. Focusrite nennt für den Kopfhörerverstärker der Vocaster Two +6,5 dBu maximalen Ausgangspegel, also 1,64 V; damit landen die drei bei 115,2, 111,3 und 106,3 dB SPL.

Alle drei brauchen exakt 25,12 mW. Das Milliwatt weiß nichts von Impedanz; es ändert sich nur, in welchem Verhältnis aus Volt und Ampere es geliefert wird. Die 32-Ohm-Version zieht 28,02 mA bei 0,897 V, die 250-Ohm-Version 10,02 mA bei 2,506 V. Einem kleinen busgespeisten Kopfhörerverstärker gehen die Volt lange vor den Milliampere aus — deshalb scheitert ausgerechnet die Version, die weniger Strom verlangt.

Die Perle: Focusrite veröffentlicht zwei Zahlen für denselben Ausgang, und sie widersprechen sich. Im Handbuch stehen „+6.5 dBu maximum output level“ und getrennt davon 8,5 mW an 270 Ohm. Die zweite Angabe ergibt √(0,0085 × 270) = 1,515 V — 0,7 dB unter der ersten. Pessimistisch gelesen werden daraus +4,6, +0,6 und −4,4 dB. Am Urteil für 250 Ohm ändert das nichts; bei 80 Ohm wird aus dünn fast nichts. Wenn ein Hersteller zwei Zahlen für einen Ausgang druckt, ist die kleinere die ehrliche, denn sie ist die unter Last gemessene.

Was sich nicht prüfen lässt. Focusrite veröffentlicht die Ausgangsimpedanz der Vocaster-Kopfhörerbuchsen nicht. Die 1/8-Regel verlangt unter 4 Ohm für die 32-Ohm-Version, 10 Ohm für die 80er und 31,3 Ohm für die 250er — es gibt nichts zum Vergleichen. Die Ausgangsimpedanz bildet mit dem Kopfhörer einen Spannungsteiler, und ein Teiler zieht nur ab; alle Pegel oben sind also das optimistische Ende. Praktisch: Der DT 770 endet in einem 3,5-mm-Stecker mit aufschraubbarem 6,35-mm-Adapter, die Vocaster-Buchsen sind 6,35 mm — nehmen Sie den mitgelieferten Adapter.