Focusrite Scarlett 2i2 4th Gen mit Beyerdynamic DT 770 Pro 80 Ohm
Das meistverkaufte Interface trifft den meistverkauften Studiokopfhörer, und die Antwort besteht aus zwei Antworten. Pegel: 110,5 dB, ein halbes Dezibel über Ziel. Klang: Der 50-Ω-Ausgang gegen 80 Ω ergibt ein Verhältnis von 1,6, wo 8 gefordert sind. Und zu leise ist ausgerechnet die 250-Ω-Version desselben Kopfhörers.
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Aufnahme-Konfiguration
BESTANDEN: ausgewogene Signalkette
Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.
Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
$538
$405
-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Laut genug — um ein halbes Dezibel — und klanglich die am schlechtesten angepasste der drei Impedanzversionen.
Für eine Spitze von 110 dB — 85 dB Hörpegel plus 25 dB Crest-Faktor — braucht der DT 770 Pro 80 Ω 1,418 V, 25,12 mW, 17,72 mA. Das Scarlett 2i2 4th Gen nennt 2,45 V, doch sein Ausgangswiderstand beträgt 50 Ω, und 50 Ω in Reihe zu 80 Ω sind ein Spannungsteiler: am Wandler kommen nur 1,508 V an. Ergebnis: 110,5 dB, Reserve +0,5 dB. Das Impedanzverhältnis lautet 80 / 50 = 1,6 statt der geforderten 8.
Was dieses Verhältnis kostet, ist kein Urteil, sondern eine Größe. Die bei ASR gesammelten Messungen für genau diese Art Paarung beziffern den Effekt auf den Bass eines DT 770 mit rund 0,3–0,5 dB, nicht mit «unbrauchbar». Der ehrliche Satz lautet: hörbar, wenn man danach sucht; belanglos, wenn nicht.
Die Perle: Am meisten Pegel verliert die niederohmige Version, nicht die hochohmige. Der Teiler nimmt der 32-Ω-Version 8,2 dB, der 80-Ω-Version 4,2 dB und der 250-Ω-Version nur 1,6 dB. Wer eine niedrigere Impedanz kauft, damit sie «leichter zu treiben» sei, überlässt mehr Spannung dem Ausgangswiderstand der Quelle selbst:
| Version | Pegel an dieser Karte | Reserve | Verhältnis | Verlust im Teiler | |---|---|---|---|---| | DT 770 Pro 32 Ω | 110,6 dB | +0,6 dB | 0,6 | 8,2 dB | | DT 770 Pro 80 Ω | 110,5 dB | +0,5 dB | 1,6 | 4,2 dB | | DT 770 Pro 250 Ω | 108,2 dB | −1,8 dB | 5,0 | 1,6 dB |
Drei Kopfhörer mit derselben 96-dB-Angabe liegen 2,4 dB auseinander, und zu leise ist genau die hochohmige Version, von der man es erwartet — aber nur knapp und aus einem anderen Grund, als die Folklore behauptet.
Zu diesen 96 dB noch eines: beyerdynamic druckt «Nominal SPL 96 dB» ein einziges Mal, auf einem Datenblatt, das für alle drei Impedanzversionen gilt, und ohne Einheit. Die PRO-X-Seiten schreiben ihre Angabe aus — «100 dB SPL (1mW/500Hz)» —, deshalb lesen wir auch diese pro Milliwatt. Liest man sie pro Volt, wirken alle drei identisch, und der Unterschied, um den es hier geht, verschwindet.
Zum Vergleich: Derselbe Kopfhörer erreicht am SSL 2 MkII (3,46 V, 1 Ω Ausgang) 117,6 dB bei einem Verhältnis von 80. Der Pegel war nie der interessante Teil.