Q Acoustics 3020i am Cambridge AXA35: 6 Ohm an einem reinen 8-Ohm-Verstärker
Hier scheitert schon der Nennwert: 6 Ω gegen geforderte 8 Ω, darunter ein Minimum von 4 Ω. Der Rechner nimmt 86,75 dB pro Watt statt der gedruckten 88 und liefert 94,2 dB auf 2,5 m.
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Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.
Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
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-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Abgelehnt schon am Typenschild, nicht erst am Einbruch.
Die vorige Kombination scheiterte, weil ein nominal 8-Ω-Lautsprecher unter die Angabe fiel. Diese scheitert einen Schritt früher: die 3020i ist ein 6-Ω-Lautsprecher, der AXA35 verlangt 8 Ω — schon der Nennwert liegt außerhalb des Handbuchs. Darunter steht ein veröffentlichtes Minimum von 4 Ω, und dort würde der Verstärker tatsächlich arbeiten. Urteil: Gefahr thermischer Überlastung, 6 Ω nominal und 4 Ω Minimum gegen eine Forderung von 8 Ω.
Die Empfindlichkeit ist leiser als das Datenblatt suggeriert. Q Acoustics druckt 88 dB, gemessen bei 2,83 Vrms / 1 m. An 6 Ω sind 2,83 V aber 1,33 W und nicht 1 W, deshalb rechnet die Seite mit 86,75 dB pro Watt. Daraus werden 94,2 dB auf 2,5 m aus 35 W, 10,8 dB unter der Referenzspitze von 105 dB, bei 2 % Kabelverlust auf 16 AWG und einem Dämpfungsfaktor von 35. Gegen einen echten 8-Ω-Lautsprecher mit denselben gedruckten 88 dB ist dieser 1,2 dB leiser, bevor irgendetwas anderes betrachtet wird.
Die Impedanzzeile wörtlich lesen. Im Datenblatt der 3030i steht «Average impedance: 6 Ohms», auf der Seite der 3020i derselben Serie «Nominal impedance». Zwei Seiten, zwei Wörter, dieselbe Zeile — und ein Mittelwert ist kein Boden. Der Boden ist das separate 4-Ω-Minimum, und den Boden trifft die Endstufe. Deshalb speichert der Katalog beide Zahlen und vergleicht die zweite.
Was zu tun ist. Für einen reinen 8-Ω-Verstärker ist ein 6-Ω-Lautsprecher kein Grenzfall, sondern der Fall, den das Handbuch ausschließt. Entweder die 3020i an einen für 4 Ω spezifizierten Verstärker — dort ist ihr Fenster von 25–75 W bequem abgedeckt — oder, wenn der AXA35 bleibt, akzeptieren, dass kein Regallautsprecher dieses Katalogs seine Forderung erfüllt, und die mildeste nachprüfbare Last wählen statt der, die der Handel dazulegt.