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WIEDERGABEKETTE

Denon AVR-S770H: 75 Watt oder 110? Beides — und der Unterschied beträgt 1,6 dB

Auf dem Karton stehen 110 W an 6 Ω, 1 kHz, 0,7 % THD; im Handbuch 75 W an 8 Ω, 20 Hz–20 kHz, 0,08 %. Derselbe Verstärker. Mit der Bronze 50 auf 3,5 m sind das 93,9 dB gegen 95,5 dB.

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Beide Zahlen stimmen. Nur eine beschreibt Musik.

Der AVR-S770H ist mit 75 W + 75 W an 8 Ω, 20 Hz–20 kHz, 0,08 % THD angegeben. Die 110 W der Händlerlisten sind an 6 Ω, bei 1 kHz und 0,7 % THD gemessen. Drei Bedingungen wurden auf einmal geändert — leichtere Last, ein Einzelton statt des ganzen Bandes und fast neunfacher Klirr — für 47 % mehr Watt. Der Katalog führt die erste Zahl, weil sie so gemessen ist, wie Musik gespielt wird.

Was der Wechsel an Pegel wert ist. Mit der Bronze 50 auf 3,5 m ergeben 75 W 93,9 dB, 11,1 dB unter der Referenzspitze von 105 dB. Lässt man dieselbe Rechnung mit der Marketingzahl von 110 W laufen, kommen 95,5 dB heraus. Der gesamte Unterschied zwischen Karton und Handbuch beträgt 1,6 dB — weniger als der Schritt zwischen zwei Rasten des Lautstärkereglers und weniger, als den Sessel 30 cm näher zu rücken.

Dieselbe Leiter, vollständig gedruckt. Der Denon AVR-S570BT in diesem Katalog veröffentlicht alle drei Sprossen für einen Verstärker: 70 W an 8 Ω bei 0,08 % THD, 90 W an 6 Ω bei 0,7 % und 110 W an 4 Ω bei 1 %. Nichts wurde zweimal gemessen; ein Verstärker wurde dreifach beschrieben, und die Spanne beträgt 57 %. Wenn ein Datenblatt Watt ohne Last, Bandbreite und Klirrangabe daneben nennt, hat es nichts Vergleichbares gesagt.

Und ein Detail zum Lautsprecher. Monitor Audio gibt sein Minimum als 4,0 Ω bei 200 Hz an. Die Frequenz zu nennen ist ungewöhnlich und wichtig: 200 Hz liegen mitten in Männerstimme und Bassgitarre, wo ständig Strom gefordert wird, und nicht in einer schmalen Ecke, die niemand spielt. Gegen die 4 Ω des Receivers lautet das Urteil sicher, aber ohne jede Reserve; 0,9 % Kabelverlust auf 14 AWG, Dämpfungsfaktor 64. Nimmt man denselben Lautsprecher an den AVR-S570BT mit 6 Ω Minimum, bewegt sich der Pegel kaum — 93,6 dB —, das Urteil aber kippt zur Überlastgefahr. Zwei Receiver einer Marke: 0,3 dB Pegelunterschied und entgegengesetzte Seiten der Sicherheitsgrenze.