Denon AVR-S770H: 75 Watt oder 110? Beides — und der Unterschied beträgt 1,6 dB
Auf dem Karton stehen 110 W an 6 Ω, 1 kHz, 0,7 % THD; im Handbuch 75 W an 8 Ω, 20 Hz–20 kHz, 0,08 %. Derselbe Verstärker. Mit der Bronze 50 auf 3,5 m sind das 93,9 dB gegen 95,5 dB.
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Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
$538
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-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Beide Zahlen stimmen. Nur eine beschreibt Musik.
Der AVR-S770H ist mit 75 W + 75 W an 8 Ω, 20 Hz–20 kHz, 0,08 % THD angegeben. Die 110 W der Händlerlisten sind an 6 Ω, bei 1 kHz und 0,7 % THD gemessen. Drei Bedingungen wurden auf einmal geändert — leichtere Last, ein Einzelton statt des ganzen Bandes und fast neunfacher Klirr — für 47 % mehr Watt. Der Katalog führt die erste Zahl, weil sie so gemessen ist, wie Musik gespielt wird.
Was der Wechsel an Pegel wert ist. Mit der Bronze 50 auf 3,5 m ergeben 75 W 93,9 dB, 11,1 dB unter der Referenzspitze von 105 dB. Lässt man dieselbe Rechnung mit der Marketingzahl von 110 W laufen, kommen 95,5 dB heraus. Der gesamte Unterschied zwischen Karton und Handbuch beträgt 1,6 dB — weniger als der Schritt zwischen zwei Rasten des Lautstärkereglers und weniger, als den Sessel 30 cm näher zu rücken.
Dieselbe Leiter, vollständig gedruckt. Der Denon AVR-S570BT in diesem Katalog veröffentlicht alle drei Sprossen für einen Verstärker: 70 W an 8 Ω bei 0,08 % THD, 90 W an 6 Ω bei 0,7 % und 110 W an 4 Ω bei 1 %. Nichts wurde zweimal gemessen; ein Verstärker wurde dreifach beschrieben, und die Spanne beträgt 57 %. Wenn ein Datenblatt Watt ohne Last, Bandbreite und Klirrangabe daneben nennt, hat es nichts Vergleichbares gesagt.
Und ein Detail zum Lautsprecher. Monitor Audio gibt sein Minimum als 4,0 Ω bei 200 Hz an. Die Frequenz zu nennen ist ungewöhnlich und wichtig: 200 Hz liegen mitten in Männerstimme und Bassgitarre, wo ständig Strom gefordert wird, und nicht in einer schmalen Ecke, die niemand spielt. Gegen die 4 Ω des Receivers lautet das Urteil sicher, aber ohne jede Reserve; 0,9 % Kabelverlust auf 14 AWG, Dämpfungsfaktor 64. Nimmt man denselben Lautsprecher an den AVR-S570BT mit 6 Ω Minimum, bewegt sich der Pegel kaum — 93,6 dB —, das Urteil aber kippt zur Überlastgefahr. Zwei Receiver einer Marke: 0,3 dB Pegelunterschied und entgegengesetzte Seiten der Sicherheitsgrenze.