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WIEDERGABEKETTE

FiiO K11 mit dem Sennheiser HD 560S: das Problem ist zu viel, nicht zu wenig

12,5 dB über dem, was eine 110-dB-Spitze braucht — Faktor 4,2 in der Spannung: Der gesamte Hörbereich liegt im ersten Viertel des Lautstärkereglers. Am selben DAC steht der HD 600 bei −0,5 dB. Dreizehn Dezibel Unterschied, und gefragt wird immer nur nach einem der beiden.

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Ja, der K11 treibt den HD 560S. Er treibt ihn 12,5 dB stärker als nötig, und das ist ein Problem eigener Art.

Sennheiser gibt den HD 560S mit 110 dB/V und 120 Ω an. Eine Spitze von 110 dB verlangt damit exakt 1,000 V — 8,33 mW, 8,33 mA. Der K11 liefert nach seinen 1,2 Ω noch 4,223 V und erreicht 122,5 dB mit 12,5 dB Reserve. Zwölfeinhalb Dezibel sind ein Spannungsverhältnis von 4,2: Alles, was Sie je hören werden, spielt sich im ersten Viertel des Reglerwegs ab — dort, wo der Gleichlauffehler eines analogen Potentiometers am größten und der Grundrauschabstand des DAC am ungünstigsten ist.

Derselbe Kopfhörer an kleineren Quellen, und die Antwort ändert die Form:

| Quelle | Ausgang | Pegel | Reserve | Verhältnis | |---|---|---|---|---| | FiiO K11 | 4,24 V, 1,2 Ω | 122,5 dB | +12,5 dB | 100 | | Focusrite Vocaster One | 1,64 V, 5 Ω | 113,9 dB | +3,9 dB | 24 | | Focusrite Scarlett 2i2 4th Gen | 2,45 V, 50 Ω | 114,8 dB | +4,8 dB | 2,4 | | FiiO KA13 Dongle | 1,22 V, 1,7 Ω | 111,6 dB | +1,6 dB | 70,6 |

Am besten passt in dieser Tabelle der 25-Euro-Dongle. Das Interface mit der höchsten Spannung ist nicht die beste Paarung, und jenes mit der zweithöchsten — das 2i2 — ist das einzige, dessen Impedanzverhältnis unter die klassischen 8 rutscht.

Die Perle: 110 dB/V heißt 110 dB aus einem Volt, und das ist die sauberste Zahl in Kopfhörerdatenblättern. Eine Empfindlichkeit in dB/V braucht weder Impedanz noch Umrechnung noch Annahme: Die nötige Spannung für jeden Zielpegel ist 10^((Ziel − Empfindlichkeit)/20), und hier landet sie exakt auf 1,000 V. Eine Angabe in dB/mW kann das nicht — sie muss erst über die Impedanz umgerechnet werden, und in dieser Umrechnung stecken die meisten Rechenfehler zu diesem Thema. Wenn ein Hersteller dB/V angibt, glauben Sie ihm und sparen Sie sich die Algebra.

Übrigens steht am selben K11 der HD 600 bei −0,5 dB. Gleicher DAC, gleicher Abend, 13 dB zwischen zwei Sennheisern.