HD 560S am Pixel 10: hier beantwortet das Datenblatt die Frage ohne Rechnung
Sennheiser gibt den HD 560S mit 110 dB bei 1 Vrms an, eine 110-dB-Spitze braucht also genau 1,000 V. Ein KA13 für 76 Dollar liefert 1,203 V an 120 Ohm: 111,6 dB, 1,6 dB Reserve — genug, mehr nicht.
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Aufnahme-Konfiguration
BESTANDEN: ausgewogene Signalkette
Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.
Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
$538
$405
-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Ja, um 1,6 dB. Genug zum Hören, zu wenig, um bei einer leisen Aufnahme den Regler zu vergessen.
Der HD 560S hat 120 Ohm und 110 dB bei 1 Vrms. Da das Ziel hier eine 110-dB-Spitze ist, beträgt die nötige Spannung genau 1,000 V — das Datenblatt ist die Antwort, und die Formel V = 10^((110 − 110)/20) = 1 V bestätigt sie nur. Das kostet 8,33 mW und 8,33 mA. Der FiiO KA13 macht am Telefon 1,22 V; sein Ausgang mit <1,7 Ohm nimmt an der 120-Ohm-Last seinen Anteil, es bleiben 1,203 V, also 111,6 dB SPL.
Die Perle: dafür ist eine Empfindlichkeit pro Volt da. Hersteller, die dB/mW angeben, erzwingen eine Umrechnung — S_V = S_mW + 10·lg(1000/Z) —, und genau daran scheitern die meisten Laienrechnungen, denn bei 32 Ohm addiert sie 15 dB, bei 300 Ohm nur 5. Sennheiser, AKG und das Datenblatt des Sony MDR-MV1 wählen je eine Konvention und benennen sie; die klassischen DT-Blätter von beyerdynamic benennen keine. Steht im Datenblatt «110 dB (1 kHz, 1 Vrms)», ist der Wert direkt mit der Spannung jeder Quelle vergleichbar, und die ganze Frage wird zu einer Subtraktion.
Eine Stufe höher kostet ein Dezibel für nichts. Der KA17 mit 2 V liefert an dieselbe Last 1,983 V: 115,9 dB, also 5,9 dB Reserve statt 1,6. Ob das den doppelten Preis wert ist, hängt allein davon ab, wie leise die leiseste eigene Aufnahme ist — 1,6 dB Reserve sind kein Mangel, sondern der Hinweis, dass der Regler sein Leben nahe am Anschlag verbringt.
Zwei Dinge zum Telefon. Google führt unter Anschlüssen «USB Type-C 3.2» und hört dort auf — kein Strom, keine Generation. Die 4,5 W in diesem Katalog sind daher aus dem Default-Level der USB-Type-C-Spezifikation für einen einspurigen USB-3.2-Port abgeleitet (900 mA bei 5 V) und als Untergrenze zu lesen. Und das beiliegende Kabel ist laut Googles eigenem Datenblatt USB 2.0: Strom und Audio trägt es einwandfrei, aber bei der Suche nach Datenratenproblemen ist es nicht das Kabel, dem man trauen sollte.
Dämpfung: prüfbar und entspannt. 120 Ohm gegen die von FiiO veröffentlichten <1,7 Ohm ergeben ein Verhältnis von 70,6, weit über den geforderten 8. Am Frequenzgang biegt hier nichts — knapp ist nur die Reserve.