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WIEDERGABEKETTE

HD 560S am Pixel 10: hier beantwortet das Datenblatt die Frage ohne Rechnung

Sennheiser gibt den HD 560S mit 110 dB bei 1 Vrms an, eine 110-dB-Spitze braucht also genau 1,000 V. Ein KA13 für 76 Dollar liefert 1,203 V an 120 Ohm: 111,6 dB, 1,6 dB Reserve — genug, mehr nicht.

Geräte dieses Setups:fiio-ka13google-pixel-10

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Ja, um 1,6 dB. Genug zum Hören, zu wenig, um bei einer leisen Aufnahme den Regler zu vergessen.

Der HD 560S hat 120 Ohm und 110 dB bei 1 Vrms. Da das Ziel hier eine 110-dB-Spitze ist, beträgt die nötige Spannung genau 1,000 V — das Datenblatt ist die Antwort, und die Formel V = 10^((110 − 110)/20) = 1 V bestätigt sie nur. Das kostet 8,33 mW und 8,33 mA. Der FiiO KA13 macht am Telefon 1,22 V; sein Ausgang mit <1,7 Ohm nimmt an der 120-Ohm-Last seinen Anteil, es bleiben 1,203 V, also 111,6 dB SPL.

Die Perle: dafür ist eine Empfindlichkeit pro Volt da. Hersteller, die dB/mW angeben, erzwingen eine Umrechnung — S_V = S_mW + 10·lg(1000/Z) —, und genau daran scheitern die meisten Laienrechnungen, denn bei 32 Ohm addiert sie 15 dB, bei 300 Ohm nur 5. Sennheiser, AKG und das Datenblatt des Sony MDR-MV1 wählen je eine Konvention und benennen sie; die klassischen DT-Blätter von beyerdynamic benennen keine. Steht im Datenblatt «110 dB (1 kHz, 1 Vrms)», ist der Wert direkt mit der Spannung jeder Quelle vergleichbar, und die ganze Frage wird zu einer Subtraktion.

Eine Stufe höher kostet ein Dezibel für nichts. Der KA17 mit 2 V liefert an dieselbe Last 1,983 V: 115,9 dB, also 5,9 dB Reserve statt 1,6. Ob das den doppelten Preis wert ist, hängt allein davon ab, wie leise die leiseste eigene Aufnahme ist — 1,6 dB Reserve sind kein Mangel, sondern der Hinweis, dass der Regler sein Leben nahe am Anschlag verbringt.

Zwei Dinge zum Telefon. Google führt unter Anschlüssen «USB Type-C 3.2» und hört dort auf — kein Strom, keine Generation. Die 4,5 W in diesem Katalog sind daher aus dem Default-Level der USB-Type-C-Spezifikation für einen einspurigen USB-3.2-Port abgeleitet (900 mA bei 5 V) und als Untergrenze zu lesen. Und das beiliegende Kabel ist laut Googles eigenem Datenblatt USB 2.0: Strom und Audio trägt es einwandfrei, aber bei der Suche nach Datenratenproblemen ist es nicht das Kabel, dem man trauen sollte.

Dämpfung: prüfbar und entspannt. 120 Ohm gegen die von FiiO veröffentlichten <1,7 Ohm ergeben ein Verhältnis von 70,6, weit über den geforderten 8. Am Frequenzgang biegt hier nichts — knapp ist nur die Reserve.