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AUFNAHMEKETTE

Klark Teknik Mic Booster CT 1 mit einem SM58: Erreicht die Phantomspeisung das Mikrofon? Die Antwort hat niemand veröffentlicht

Mit einem dynamischen Mikrofon davor ist die Kette einwandfrei: nach +25 dB des Boosters bleiben 34 dB von 58 am EVO 4. Mit einem Kondensator davor ist die Antwort unbekannt — Klark Teknik sagt nicht, ob Phantomspeisung durchgereicht wird, und erfunden wird hier nichts.

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Kurze Antwort: Mit einem SM58 davor ist das eine gute, günstige Kette. Mit einem Kondensator davor weiß außerhalb von Klark Teknik niemand, ob sie funktioniert — und das ist die ehrliche Antwort, keine Ausflucht.

Die Zahlen. Bei 85 dB SPL legt die Empfindlichkeit des SM58 von −54,5 dBV/Pa −61,3 dBu auf das Kabel. Der EVO 4 klippt bei +16 dBu, also hoch, weshalb −18 dBFS 59 dB verlangen — ein Dezibel mehr als die eigenen 58 dB des Interfaces. Die +25 dB des CT 1 senken den Anteil des Interfaces auf 34 dB und lassen 24 dB Reserve. Genau dieses eine Dezibel rechtfertigt hier einen Booster für 45 Dollar: ohne ihn stehen Sie am Anschlag, mit ihm weit davon entfernt.

Was nicht veröffentlicht ist. Klark Tekniks Seite schreibt, der CT 1 „runs on phantom power and needs no external power source“, und verspricht „+25dB of gain to your mic pre's“. Was mit dieser Phantomspeisung danach geschieht, steht nirgends. Bei Radial (McBoost) ebenso wenig, bei Soyuz (The Launcher) auch nicht. Drei Booster, drei Mal Schweigen. Beim Cloudlifter ist es anders: Cloud schreibt ausdrücklich, das Gerät „doesn't pass phantom power“ — dort existiert die Antwort.

Warum die Vermutung selbst dann gefährlich ist, wenn sie vermutlich stimmt. Die meisten JFET-Inline-Booster beenden die Phantomspeisung bei sich, „reicht nicht durch“ ist also die richtige Wette. Aber eine Wette, in derselben Schrift wie ein Datenblatt gesetzt, sieht nicht mehr wie eine Wette aus. Deshalb kennt dieser Rechner den eigenen Zustand phantomPassThroughUnknown: Die Kette wird weder für tot noch für gesund erklärt. Hängt Ihr Plan an einem Kondensator vor einem CT 1, kann die Spezifikation ihn nicht bestätigen.

Die Perle. Sie klären das selbst in dreißig Sekunden mit jedem Multimeter. CT 1 ans Interface, +48 V ein, dann Gleichspannung am Eingangs-XLR des Boosters messen: Pin 2 gegen Pin 1, danach Pin 3 gegen Pin 1, sonst nichts angeschlossen. Zweistellige Voltwerte an beiden Pins heißen: Phantomspeisung geht durch, ein Kondensator läuft. Nahe null heißt: nein. Zwei Hersteller hätten diese Zahl drucken können und taten es nicht; Ihr Messgerät kann es.

Zu tun: SM58 → CT 1 → Mikrofoneingang des EVO 4, +48 V für den Booster an, Interface-Gain um 34 dB. Kaufen Sie den CT 1 nicht als Schritt zu einem Kondensator-Setup, bevor Sie seine Eingangspins gemessen haben.