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WIEDERGABEKETTE

Impedanz und Empfindlichkeit des Razer Kraken Pro V2: was «118 ± 3 dB» am Tascam US-2x2HR kosten

Razer druckt «Sensitivity (@1 kHz): 118 ± 3 dB» ohne Bezug und eine Zeile darunter «Input/Output power: 30 mW (Max)». Pro Volt fehlen dem Tascam 4,1 dB; pro Milliwatt hat es 10,8 dB, scheitert aber an der Ausgangsimpedanz. Die Nachbarzeile klärt die Einheit.

Geräte dieses Setups:tascam-us-2x2hrwindows-11-pc

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Zwei Lesarten einer Zahl, zwei verschiedene Ausfälle. Und keiner davon ist der, den das Forum vorhersagt.

Razers Supportblatt zum Kraken Pro V2 druckt «Impedance: 32 Ω», «Sensitivity (@1 kHz): 118 ± 3 dB» und eine Zeile darunter «Input/Output power: 30 mW (Max)». Das Tascam US-2x2HR hat den schwächsten veröffentlichten Kopfhörerausgang dieses Katalogs: «18mW+18mW or more … 32ohms loaded», also 0,76 V, und «PHONES … Output impedance 66ohms».

Pro Volt gelesen — so speichern wir es. 118 dB/V verlangen 0,398 V für eine 110-dB-Spitze, also 12,44 mA und 4,95 mW. Doch die 66 Ω des Tascam bilden mit den 32 Ω des Headsets einen Teiler, der zwei Drittel der Spannung frisst: von 0,76 V kommen 0,248 V an. Ergebnis: 105,9 dB SPL, −4,1 dB, Urteil ZU LEISE.

Pro Milliwatt gelesen. S_V = 118 + 14,95 = 132,95 dB/V, die Spitze verlangt 0,071 V und 0,16 mW. Der Pegel ist nicht mehr das Problem: 120,8 dB SPL, +10,8 dB. Das Urteil lautet trotzdem nicht «komfortabel», denn das Dämpfungsverhältnis beträgt 32/66 = 0,5 gegen eine Regel, die mindestens 8 fordert — die Quelle müsste unter 4 Ω liegen. Urteil: Dämpfungsrisiko. Der Bass folgt der Impedanzkurve des Hörers statt der Aufnahme.

Wie man die Einheit klärt — die Antwort steht eine Zeile tiefer. Wären es wirklich 118 dB/mW, entspräche die eigene 30-mW-Obergrenze 118 + 10·lg(30) = 132,8 dB SPL: ein Pegel, der binnen einer Minute schädigt und den kein Hersteller als Spezifikation druckt. Pro Volt sind 30 mW an 32 Ω gleich √(0,03 × 32) = 0,98 V, also 118 + 20·lg(0,98) = 117,8 dB — laut, plausibel und genau die Art Obergrenze, die man angibt. Razers beschriftete Blätter bestätigen es: BlackShark V2 «100 dB SPL/mW», und 118 dB/V bei 32 Ω ergeben 103,05 dB/mW, ein gewöhnlicher Wert für einen 50-mm-Treiber.

Die Perle: die beiden Zahlen dieser Seite funktionieren nur zusammen. Die Empfindlichkeit sagt, wie laut es wird; die 30 mW sagen, was man gefahrlos einspeisen darf — und erst das Paar macht die Einheit entscheidbar. Dasselbe Paar zeigt auch, woran das Tascam wirklich scheitert. Am FiiO KA13 (1,22 V, unter 1,7 Ω) landet dasselbe Headset bei +9,3 dB mit Dämpfungsverhältnis 18,8: ein 76-$-Dongle schafft, woran ein 200-$-Interface scheitert, weil das Interface 66 Ω veröffentlicht und der Dongle 1,7.