Impedanz und Empfindlichkeit des Razer Kraken Pro V2: was «118 ± 3 dB» am Tascam US-2x2HR kosten
Razer druckt «Sensitivity (@1 kHz): 118 ± 3 dB» ohne Bezug und eine Zeile darunter «Input/Output power: 30 mW (Max)». Pro Volt fehlen dem Tascam 4,1 dB; pro Milliwatt hat es 10,8 dB, scheitert aber an der Ausgangsimpedanz. Die Nachbarzeile klärt die Einheit.
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Verkabelung und Anschlüsse
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1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
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Zwei Lesarten einer Zahl, zwei verschiedene Ausfälle. Und keiner davon ist der, den das Forum vorhersagt.
Razers Supportblatt zum Kraken Pro V2 druckt «Impedance: 32 Ω», «Sensitivity (@1 kHz): 118 ± 3 dB» und eine Zeile darunter «Input/Output power: 30 mW (Max)». Das Tascam US-2x2HR hat den schwächsten veröffentlichten Kopfhörerausgang dieses Katalogs: «18mW+18mW or more … 32ohms loaded», also 0,76 V, und «PHONES … Output impedance 66ohms».
Pro Volt gelesen — so speichern wir es. 118 dB/V verlangen 0,398 V für eine 110-dB-Spitze, also 12,44 mA und 4,95 mW. Doch die 66 Ω des Tascam bilden mit den 32 Ω des Headsets einen Teiler, der zwei Drittel der Spannung frisst: von 0,76 V kommen 0,248 V an. Ergebnis: 105,9 dB SPL, −4,1 dB, Urteil ZU LEISE.
Pro Milliwatt gelesen. S_V = 118 + 14,95 = 132,95 dB/V, die Spitze verlangt 0,071 V und 0,16 mW. Der Pegel ist nicht mehr das Problem: 120,8 dB SPL, +10,8 dB. Das Urteil lautet trotzdem nicht «komfortabel», denn das Dämpfungsverhältnis beträgt 32/66 = 0,5 gegen eine Regel, die mindestens 8 fordert — die Quelle müsste unter 4 Ω liegen. Urteil: Dämpfungsrisiko. Der Bass folgt der Impedanzkurve des Hörers statt der Aufnahme.
Wie man die Einheit klärt — die Antwort steht eine Zeile tiefer. Wären es wirklich 118 dB/mW, entspräche die eigene 30-mW-Obergrenze 118 + 10·lg(30) = 132,8 dB SPL: ein Pegel, der binnen einer Minute schädigt und den kein Hersteller als Spezifikation druckt. Pro Volt sind 30 mW an 32 Ω gleich √(0,03 × 32) = 0,98 V, also 118 + 20·lg(0,98) = 117,8 dB — laut, plausibel und genau die Art Obergrenze, die man angibt. Razers beschriftete Blätter bestätigen es: BlackShark V2 «100 dB SPL/mW», und 118 dB/V bei 32 Ω ergeben 103,05 dB/mW, ein gewöhnlicher Wert für einen 50-mm-Treiber.
Die Perle: die beiden Zahlen dieser Seite funktionieren nur zusammen. Die Empfindlichkeit sagt, wie laut es wird; die 30 mW sagen, was man gefahrlos einspeisen darf — und erst das Paar macht die Einheit entscheidbar. Dasselbe Paar zeigt auch, woran das Tascam wirklich scheitert. Am FiiO KA13 (1,22 V, unter 1,7 Ω) landet dasselbe Headset bei +9,3 dB mit Dämpfungsverhältnis 18,8: ein 76-$-Dongle schafft, woran ein 200-$-Interface scheitert, weil das Interface 66 Ω veröffentlicht und der Dongle 1,7.