HD 660S2 am Qudelix 5K: exakt 0,0 dB Reserve, was nicht dasselbe ist wie genug
Die veröffentlichten 2 Vrms am 3,5-mm-Port des 5K bringen den 300-Ohm-HD-660S2 auf exakt 110,0 dB bei einem Ziel von 110 dB. Die Spitze wird bei maximaler Lautstärke erreicht, ohne jeden Rest — die deutlichste Illustration dessen, was „es spielt“ verschweigt.
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Aufnahme-Konfiguration
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Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
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-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
110,0 dB erreichbar bei einem Ziel von 110 dB. Reserve: 0,0 dB. Das ist das sauberste Beispiel im Katalog dafür, warum „es spielt“ keine Antwort ist.
Qudelix nennt 2 Vrms als maximalen Ausgangspegel des unsymmetrischen 3,5-mm-Ports am 5K. Der HD 660S2 hat 300 Ohm bei 104 dB/V und braucht 1,995 V für eine Spitze von 110 dB. Die beiden Zahlen treffen sich fast exakt. Das Urteil lautet „ausreichend ohne Reserve“, und praktisch heißt das: Bei einem normal gemasterten Titel stehen Sie beim lautesten Transienten am oder nahe am Maximum, und für die nächste, leisere Aufnahme bleibt nichts.
Warum das Ziel 110 und nicht 85 ist. 85 dB sind ein angenehmer Dauerpegel; 25 dB darüber sind der Crest-Faktor einer unkomprimierten Aufnahme — der Abstand zwischen Mittelwert und Spitzen. Eine Quelle, die 110 dB erreicht, hat für beides genug. Eine Quelle, die bei 110,0 dB endet, hat für beides genug, sofern am Material nichts leise ist — und leises Material ist genau das, wofür 300-Ohm-Hörer meist gekauft werden.
Die Perle: Der symmetrische Port ist die naheliegende Antwort, und wir rechnen ihn nicht. Der 5K hat einen symmetrischen 2,5-mm-Ausgang, der die Obergrenze hebt. Qudelix veröffentlicht 2 Vrms ausdrücklich für den unsymmetrischen 3,5-mm-Port und auf der von uns zitierten Seite keine Spannung für den symmetrischen — es gibt also keine ehrliche Zahl für den Rechner. Dazu kommt ein Steckerproblem: Das symmetrische Kabel des HD 660S2 endet in 4,4 mm, die symmetrische Buchse des 5K ist 2,5 mm, und das mitgelieferte 6,35-mm-Kabel braucht für den unsymmetrischen Port einen Adapter. Jeder Weg von diesem Kopfhörer zu diesem Dongle führt über einen Stecker, der in keiner der beiden Schachteln lag.
Was sich nicht prüfen lässt. Für den 5K ist keine Ausgangsimpedanz veröffentlicht. Die 1/8-Regel will unter 37,5 Ohm bei 300 Ohm — eine lockere Anforderung, die die meisten Ausgänge erfüllen würden, hier aber ungeprüft ist; und jede reale Ausgangsimpedanz macht die 110,0 dB oben eher kleiner als größer. Auch die Hostseite: Der 5K ist ein Bluetooth- und USB-Gerät mit eigenem Akku, der Port des Galaxy S25 trägt also nicht die Verstärkerleistung — der Pegel oben hängt gar nicht vom Telefon ab.