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AUFNAHMEKETTE

sE Electronics X1 S am Volt 176: „30 mV / Pa (−31 dBV)“ — die beiden Hälften dieser Zeile weichen um ein halbes Dezibel ab

sE druckt beide Einheiten in einer Zeile, aber 30 mV/Pa sind −30,5 dBV, nicht −31. Ein halbes Dezibel, das die nötige Verstärkung um ein ganzes verschiebt — ein kleines, prüfbares Beispiel dafür, warum eine umgerechnete Zahl nie als gemessene gelten darf.

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Kurze Antwort: 29 dB von den 55 dB des Volt 176, mit 26 dB Reserve — und auf dem Papier ist das Mikrofon leiser, als seine eigene Millivolt-Angabe sagt.

Die Zahlen. sE druckt Sensitivity 30 mV / Pa (-31 dBV). Bei 85 dB SPL legen die gedruckten −31 dBV/Pa −37,8 dBu auf das Kabel; der Volt 176 klippt bei +9 dBu, für −18 dBFS sind also 29 dB nötig. Nimmt man stattdessen die Millivolt-Angabe — 30 mV/Pa entsprechen −30,5 dBV/Pa —, sind es 28 dB. Ein halbes Dezibel Rundung im Datenblatt wird am Regler zu einem ganzen, weil auf dem Weg nach draußen ein zweites Mal gerundet wird.

Welche Zahl diese Seite verwendet. Die gedruckte dBV-Angabe, weil sE genau sie als Spezifikation veröffentlicht hat und nicht als Umrechnung. Es ist zugleich die vorsichtige Wahl: anzunehmen, das Mikrofon sei 0,5 dB leiser als möglich, kostet nichts; anzunehmen, es sei lauter, würde die Reserveschätzung stillschweigend beschneiden. Man sollte die Abweichung aber kennen, denn beide Zahlen werden zitiert, als wären sie dieselbe.

Der Rest des Blattes ist ungewöhnlich vollständig. Electrical impedance 125 Ohms, Recommended load impedance >1k Ohms, Powering 48V Phantom Power (P48 according to IEC 61938), Max SPL 140 / 150 / 160 dB (0 / 10 / 20 dB pad), Eigenrauschen 9 dB. Gerade die Lastzeile lassen die meisten Hersteller weg — und sie erlaubt es, das X1 S gegen einen lastschaltenden Booster oder einen Übertragereingang zu prüfen, statt zu raten.

Die Perle. Mit eingeschaltetem −20-dB-Pad wird das X1 S für die Pegelrechnung zu einem Mikrofon mit −51 dBV/Pa — rechnerisch dieselbe Ausbeute wie ein Shure Beta 58A, das an genau diesem Volt 176 49 dB braucht. Das Pad kauft also nicht nur 20 dB Schalldruckreserve; es verschiebt das Mikrofon aus dem leichtesten Viertel des Vorverstärkerbereichs in dasselbe Gebiet wie ein lautes dynamisches Mikrofon. Mit 55 dB bleiben immer noch sechs übrig — deshalb ist −20 dB hier brauchbar und an einem 50-dB-Interface nicht mehr.

Zu tun: ein XLR-Kabel, +48 V an, Gain um 29 dB, Pad für Stimme aus. Greifen Sie eher zu −10 dB als zu −20 dB: Das erste Pad lässt Sie bei 39 dB, gut in der bequemen Mitte.