Sony MDR-7506: dieselben 16 dB zwischen Dongle und Desktop-DAC — und sie ändern nichts
Der 7506 braucht 0,40 V und 2,51 mW für eine 110-dB-Spitze. Der schwächste Dongle des Katalogs endet 9,5 dB über dem Ziel, der stärkste Desktop-DAC 25,6 dB. Beide Antworten lauten «ja», eine davon kostet 76 Dollar.
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Aufnahme-Konfiguration
BESTANDEN: ausgewogene Signalkette
Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.
Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
$538
$405
-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Ja in beiden Fällen, und der Abstand dazwischen ist verlorenes Geld. KA13: 119,5 dB. DX3 Pro+: 135,6 dB. Ziel: 110 dB.
Sony gibt den MDR-7506 mit 63 Ohm und 106 dB/mW an, umgerechnet 118,0 dB/V — die höchste Spannungsempfindlichkeit im Katalog. Eine 110-dB-Spitze braucht daher V = 10^((110 − 118,0)/20) = 0,40 V, also 2,51 mW und 6,31 mA. Der KA13 liefert an 63 Ohm 1,188 V, nachdem sein eigener Ausgangswiderstand seinen Anteil genommen hat: 9,5 dB Reserve. Der DX3 Pro+ liefert 7,588 V: 25,6 dB Reserve, davon 16,1 dB, die niemand nutzt — man müsste bei 135 dB hören.
Es ist derselbe Vergleich, der den ATH-R70x scheitern lässt, nur mit umgekehrtem Ausgang. Zwischen den Quellen liegen 15,9 dB, ganz gleich was angeschlossen ist; ob dieser Abstand zählt, entscheidet allein die Anforderung des Hörers. Der R70x braucht 2,73 V, und der billige Dongle verliert um 7 dB. Der 7506 braucht 0,40 V, und beide Quellen schaffen das, bevor der Regler das erste Drittel verlässt. «Welcher DAC ist besser» ist keine Frage über DACs.
Die Perle: bei diesen Pegeln wird der Lautstärkeregler zum schwachen Glied. 0,40 V von den 1,22 V des KA13 sind Spitzenpegel; normales Hören liegt 20–25 dB darunter, also im untersten Achtel des Weges eines analogen Potentiometers — genau dort, wo billige Potis den größten Kanalungleichlauf haben. Bei empfindlichen Hörern wandert das hörbare Problem vom Verstärker zum Abschwächer; deshalb kann ein pegelstärkerer DAC einen 7506 messbar verschlechtern und in jedem anderen Test besser dastehen.
Dämpfung, hier prüfbar. FiiO nennt für den KA13 <1,7 Ohm, Topping für den DX3 Pro+ <0,1 Ohm; gegen 63 Ohm sind das Verhältnisse von 37 und 630 gegenüber den geforderten 8. Beide bestehen. Das ist die Ausnahme — die meisten Hersteller veröffentlichen gar nichts, und dann kann niemand sagen, was der Ausgangswiderstand mit dem Bass macht.