AudioChainsDB
WIEDERGABEKETTE

90 dB/W/m gegen 88 dB bei 2,83 V: der Abstand ist 3,2 dB, nicht 2

Triangle ist hier der einzige Lautsprecher mit Angabe in echten Watt. An einem Yamaha A-S301 auf 3 m erreicht die BR03 98,2 dB, die 6-Ω-Q-Acoustics 3030i 95,0 dB — gedruckt liegen sie 2 dB auseinander.

Signalketten-Rechner

Geräte und Parameter wählen — Verstärkung, Impedanz und Pegel werden sofort berechnet.

Aufnahme-Konfiguration

85 dB SPL

BESTANDEN: ausgewogene Signalkette

Benötigt mindestens +60dB saubere Verstärkung. Budget-Schnittstellen benötigen einen Inline-Vorverstärker.

Benötigte Verstärkung
+57 dBMaximum des Interfaces: +69 dB
Inline-Booster
Direktverbindung genügt

Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.

Budget der Kette (neu und gebraucht)
2026
Neupreis gesamt (UVP)

$538

Gebrauchtmarkt-Schätzung

$405

-25%
Mögliche Ersparnis gebraucht:~$133 (25%)
Kommentar des Toningenieurs

Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.

Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.

Verkabelung und Anschlüsse

Input Chain (XLR / USB)
Stage 1: Input Source

Shure SM7B

Output Port:XLR / 1/4" TS
Stage 2: Intermediate Gear

Direct Cable Connection (No Intermediate Box)

1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)

Phantom Power:+48V Ready
Stage 3: Interface / Host

Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)

Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)

Input Terminal:Combo XLR / 1/4" TRS
Die Werte stammen aus den Daten der gewählten Geräte.

Zwei Skalen, die wie eine aussehen.

Fast jedes Regallautsprecher-Datenblatt gibt die Empfindlichkeit bei 2,83 V / 1 m an. Triangle gibt 90 dB/W/m an — einen echten Ein-Watt-Bezug. Beide Skalen fallen nur bei 8 Ω zusammen, wo 2,83 V zufällig genau 1 W sind. An 6 Ω sind dieselben 2,83 V 1,33 W, ein so angegebener 6-Ω-Lautsprecher wird also um rund 1,2 dB geschmeichelt; an 4 Ω wären es exakt 3 dB, denn dort sind 2,83 V gleich 2 W.

Was der Rechner damit macht. Die 90 dB der BR03 gehen unverändert ein, weil sie bereits pro Watt gelten: am A-S301 auf 3 m ergeben sich 98,2 dB, 6,8 dB unter der Referenzspitze von 105 dB, impedanzseitig sicher (Minimum 4,2 Ω gegen 4 Ω des Verstärkers), 1,5 % Kabelverlust auf 16 AWG, Dämpfungsfaktor 47. Setzt man die Q Acoustics 3030i ein — gedruckt 88 dB, aber bei 2,83 V an 6 Ω —, liefert derselbe Verstärker auf derselben Distanz 95,0 dB. Gedruckter Unterschied: 2 dB. Gerechneter Unterschied: 3,2 dB. Sonst wurde nichts verändert.

Warum die Watt in beiden Fällen gleich sind. Der A-S301 hat eines der wenigen ehrlichen Datenblätter im Katalog: 60 W an 8 Ω bei 0,019 % THD und 70 W an 6 Ω bei 0,038 %, beide über die volle Bandbreite und mit beiden Kanälen ausgesteuert, dazu IHF-Dynamikleistung, die auch als solche bezeichnet wird. Die Rechnung dieser Seite nimmt für alles oberhalb von 4 Ω die 8-Ω-Angabe, beide Lautsprecher liefen oben also mit denselben 60 W. Die 3,2 dB sind reine Empfindlichkeit.

Warum das im Laden zählt. 3,2 dB sind der Unterschied zwischen einem Verstärker, den man nie über die Hälfte dreht, und einem, den man ständig nachschiebt. Sie entsprechen zudem etwa einer Verdopplung der Verstärkerleistung — die weit mehr kostet als der Lautsprecherwechsel. Noch eine Eigenheit dieses Verstärkers: der Impedanzwahlschalter sitzt körperlich auf der Rückseite, verlangt in Stellung HIGH mindestens 6 Ω, und der gleichzeitige Betrieb von Speakers A und B verlangt unabhängig davon mindestens 8 Ω. Yamaha warnt davor, ihn im eingeschalteten Zustand zu betätigen.