Reichen 40 Watt? NAD C 316BEE V2 mit der ELAC Debut 2.0 B6.2
NAD gibt dieselben 40 W an 8 wie an 4 Ω an — die ehrliche Art, es zu sagen. Mit 85,75 dB pro Watt ergeben 2,5 m 93,8 dB, und der 100-W-Receiver daneben liegt näher, als die Datenblätter vermuten lassen.
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Der Vorverstärker des Interfaces bietet genug Reserve.
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-25%Klangliche und akustische Eigenschaften: Flacher, breiter Frequenzgang für saubere Musik und Sprache. Warmer, natürlicher Klang.
Technischer Hinweis: Kann anspruchsvolle Mikrofone wie das SM7B nativ antreiben.
Verkabelung und Anschlüsse
Shure SM7B
Direct Cable Connection (No Intermediate Box)
1x Shielded Balanced XLR Cable (3-Pin XLR Male to XLR Female)
Focusrite Scarlett Solo (Gen 4)
Host: Apple MacBook Pro (M1/M2/M3/M4)
Ja — und der Grund steht in der Art, wie NAD die Angabe formuliert.
NAD veröffentlicht 40 W an 8 Ω und 40 W an 4 Ω, 20 Hz–20 kHz, beide Kanäle ausgesteuert, bei unter 0,03 % THD. Die Gleichheit beider Zahlen ist der Punkt: das ist eine konservative Dauerleistungsangabe, keine Behauptung einer Lastverdopplung. Die Reserve steht in den anderen Zeilen — Clippingleistung über 45 W an 8 Ω und über 60 W an 4 Ω bei 0,1 % THD sowie IHF-Dynamikleistung von 90 / 120 / 170 W an 8 / 4 / 2 Ω. Ein 40-W-NAD und ein 100-W-Receiver liegen in der Praxis viel näher beieinander, als die Kartonvorderseite nahelegt.
Die Zahlen dieser Kombination. Die B6.2 ist mit 87 dB bei 2,83 V / 1 m an nominal 6 Ω angegeben; 2,83 V an 6 Ω sind 1,33 W, also rechnet die Seite mit 85,75 dB pro Watt. Auf 2,5 m mit 40 W ergibt das 93,8 dB, 11,2 dB unter der Referenzspitze von 105 dB, 2 % Kabelverlust auf 16 AWG, Dämpfungsfaktor 35. Das Impedanzurteil lautet sicher — aber auf einem ersetzten Minimum, denn ELAC veröffentlicht für dieses Modell kein Impedanzminimum, nur die 6 Ω nominal. Für einen 6-Ω-Zweiweger mit Trennung bei 2,2 kHz lautet die ehrliche Planungsannahme: das echte Minimum liegt im Bass irgendwo unter 4 Ω.
Das Etikett lügt in beide Richtungen. Hängt man die KEF Q150 an denselben NAD auf dieselben 2,5 m, lautet das Urteil Überlastgefahr bei 94,1 dB — denn die Q150 nennt 8 Ω nominal und fällt auf 3,7 Ω, während die ELAC 6 Ω nennt und darunter nichts veröffentlicht. Außerhalb der Verstärkerangabe liegt der Lautsprecher mit der höheren Zahl auf dem Karton. Auf der Rückseite des NAD steht aufgedruckt MINIMUM SPEAKER IMPEDANCE 4 Ω, und es gibt nur ein Klemmenpaar — der A+B-Parallelfehler ist hier also ausgeschlossen.
Wenn 93,8 dB nicht genügen. Der Wechsel auf einen 100-W-Verstärker bringt 4 dB, real, aber klein; die Halbierung des Hörabstands bringt 6 dB und kostet nichts. Der größere Gewinn liegt in dieser Klasse in der Empfindlichkeit, nicht in den Watt: mit 90 dB pro Watt statt 85,75 wären dieselben 40 W 4,25 dB lauter, bevor sich sonst etwas ändert.